Weniger Klatschen.
Mehr kümmern.
Hallo Hilden,
„Itter, Itter Helau“! Das haben ich als Hildener Junge und Vizepräsident einer Hildener Karnevalsgesellschaft schon oft gerufen. Als Mitglied in zahlreichen Vereinen und durch meine regelmäßigen Besuche auf Festen und Veranstaltungen, bin ich in eng in das gesellschaftliche Leben in Hilden eingebunden. Ich erlebe so die Kraft und das Engagement, aber auch die Herausforderungen unseres Zusammenlebens hautnah.
Daher möchte ich Ihnen heute erzählen, warum mir eine starke Gemeinschaft und ein lebendiges Miteinander in Hilden so am Herzen liegen – und wie wir gemeinsam unsere Stadt noch lebenswerter machen können. Stellen Sie sich vor: Es ist ein sonniger Tag auf dem Alten Markt. Menschen aller Generationen, Kulturen und sozialer Hintergründe kommen zusammen, lachen, tauschen sich aus, feiern Feste. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Anstrengungen.
Als Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Gesellschaft, die unsere Stadthalle betreibt, habe ich erlebt, wie wichtig lebendige Begegnungsorte sind. Wir haben die Halle modernisiert, um Platz für Konzerte, Theater, Feste und Gemeinschaftsveranstaltungen zu schaffen – Orte, an denen sich Menschen begegnen und verbinden können. Die Weiterentwicklung unserer Stadthalle zu einer vielfältigen Eventhalle für alle Altersgruppen ist mein Ziel.
Doch gesellschaftlicher Zusammenhalt braucht mehr als nur schöne Räume. Es braucht konkrete Taten. Weniger klatschen, mehr kümmern! Deshalb setze ich auf den Ausbau von Begegnungsstätten, kulturellen Angeboten und vor allem auf das Ehrenamt. Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger leisten Großartiges – sie sind das Herz unserer Stadt. Damit sie noch besser unterstützt werden, plane ich eine städtische Engagementstrategie und eine Ehrenamtskoordination, die bei Förderanträgen hilft und bürokratische Hürden abbaut. Denn Menschen, die ihre Zeit und Energie für unsere Gemeinschaft einsetzen verdienen jede Unterstützung.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist für mich die Förderung des Breitensports. Seinen gesellschaftlichen Mehrwert habe ich als Fußballschiedsrichter und ehemaliger Jugendtrainer selbst erleben dürfen. Das Engagement der Vereine möchte ich unterstützen und einen besonderen Fokus auf die Bewegungsförderung von Kindern und jungen Heranwachsenden setzen. Hierzu zählt auch die Schwimmförderung, die fester Bestandteil des Schulunterrichts sein soll.
Die Bibliothek soll ein Ort sein, an dem Familien und alle Generationen sowie Kulturen sich treffen, lesen, lernen, erleben und austauschen können – stets modern und offen für Neues.
Natürlich darf das Thema bezahlbarer Wohnraum nicht vergessen werden. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats der städtische Wohnungsgesellschaft setze ich mich bereits seit einem Jahrzehnt für die Stärkung der Gesellschaft sowie weiterer sozialer Bauträger ein, damit in Hilden für Alle guter, inklusiver und bezahlbarer Wohnraum entsteht. Denn nur, wenn Menschen sich zuhause fühlen, können sie sich auch aktiv in das gesellschaftliche Leben einbringen. Mit einem Bürgermeister der weiß, wovon er spricht, wenn er sagt: „Gemeinsam können wir eine Stadt gestalten, in der Zusammenhalt nicht nur ein Wort ist, sondern gelebte Realität. Eine Stadt, in der jeder Mensch sich wertgeschätzt fühlt, mitgestalten kann und wir füreinander da sind. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken – für ein Hilden, das stark, offen und herzlich ist“.
Für Dich. Für Hilden.